Fachbetreuer
Fachbetreuer verantworten in einem Maklerhaus oder bei einem Assekuradeur eine Sparte; sie schreiben Risiken am Markt aus, vergleichen Bedingungen und führen die Verträge.
- Offene Stellen
- 4
- Monatsbrutto
- 3.100 – 7.500 €
Bereich
139 offene Stellen in diesem Bereich der Versicherungswirtschaft, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
Fachbetreuer verantworten in einem Maklerhaus oder bei einem Assekuradeur eine Sparte; sie schreiben Risiken am Markt aus, vergleichen Bedingungen und führen die Verträge.
Versicherungsmakler vermitteln und betreuen Versicherungsverträge im Auftrag des Kunden, nicht des Versicherers, und haften für ihre Beratung.
Fachbetreuer Haftpflichtversicherungen verantworten Haftpflichtverträge fachlich: Risikoerfassung, Deckungskonzepte, Vertragsgestaltung und die Begleitung strittiger Schäden.
139 Anzeigen, angezeigt 101 bis 120
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen |
|---|---|
| Dual Studierende Business Administration | 6 |
| Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen | 5 |
| Fachbetreuer | 4 |
| Versicherungsmakler | 3 |
| Kundenberater | 2 |
| Fachbetreuer Haftpflichtversicherungen | 2 |
| Versicherungskaufmann im Innendienst | 2 |
| Versicherungskaufmann-/frau | 1 |
| Ort | Anzeigen |
|---|---|
| Hamburg | 26 |
| Berlin | 10 |
| München | 10 |
| Stuttgart | 8 |
| Köln | 5 |
| Düsseldorf | 5 |
| Bremen | 4 |
| Hamburg, Erfurt | 3 |
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 119 | 86 % |
| Ausbildung, Studium | 13 | 9 % |
| Berufseinstieg/Trainee | 2 | 1 % |
| Studentenjobs, Werkstudent | 2 | 1 % |
| Freie Mitarbeit/Projektmitarbeit | 1 | 1 % |
| Handelsvertreter | 1 | 1 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Ein erheblicher Teil des deutschen Versicherungsgeschäfts läuft über unabhängige Vermittler, und die schreiben eigene Stellen aus. Der Makler steht rechtlich auf der Seite des Kunden: Er wählt aus dem Markt aus, dokumentiert seine Beratung und haftet für sie. Sein Geld kommt gleichwohl als Courtage vom Versicherer – eine Konstellation, die man kennen sollte, bevor man in ihr arbeitet.
Ausgeschrieben werden vor allem zwei Rollen. Im Innendienst die Fachbetreuung: Ausschreibungen an Versicherer, Angebotsvergleiche, Vertragsverwaltung, Schadenbegleitung für die eigenen Mandanten, Jahresgespräche vorbereiten. Im Außendienst die Betreuung und Gewinnung von Mandanten, im Gewerbe- und Industriegeschäft mit eigenen Deckungskonzepten.
Dazu kommt eine dritte Gruppe, die häufig übersehen wird: die Maklerbetreuung auf Seiten der Versicherer. Diese Stellen sitzen im Haus des Anbieters und betreuen die Vermittler als Kunden.
Die fachliche Grundlage ist die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen oder eine vergleichbare Sachkunde; die Prüfung zum Geprüften Versicherungsfachmann (IHK) ist der übliche Nachweis. Darauf setzt der Versicherungsfachwirt (IHK) auf, im Industriegeschäft häufig ein Studium.
Wer selbst vermittelt, braucht die Erlaubnis nach § 34d GewO und die Eintragung im Vermittlerregister; dazu gehören eine Berufshaftpflichtversicherung und der Nachweis geordneter Vermögensverhältnisse. Angestellte in einem Maklerhaus benötigen keine eigene Erlaubnis – die hat der Betrieb –, müssen aber angemessen qualifiziert sein. Für alle, die beraten, gilt die Weiterbildungspflicht aus der IDD von fünfzehn Stunden im Jahr, und sie wird dokumentiert.
Die Häuser sind klein. Viele Maklerbetriebe haben eine Handvoll Beschäftigte, was kurze Wege bedeutet und wenig Struktur: keine Personalabteilung, selten ein Tarifvertrag, dafür oft mehr Gestaltungsraum als in einem Konzern. Fragen Sie früh, wie Einarbeitung und Urlaubsvertretung geregelt sind.
Der Innendienst arbeitet am Rechner und am Telefon, mit hohem Homeoffice-Anteil; der Außendienst ist unterwegs. Ein wiederkehrendes Thema ist die Nachfolge: Ein großer Teil der Inhaber steht vor dem Ruhestand, und wer bleibt, kann in Bestandsverantwortung hineinwachsen. Das ist eine Chance und zugleich ein Risiko, wenn die Übergabe ungeregelt bleibt.
Klären Sie zuerst, ob es sich um einen Makler, einen Mehrfachagenten oder eine gebundene Vertretung handelt – die Begriffe werden in Anzeigen unscharf verwendet, die Pflichten dahinter sind verschieden. Prüfen Sie, ob die Stelle fest vergütet wird oder Courtageanteile vorsieht, und wenn ja, wie diese berechnet werden.
Achten Sie auf die Mandantenstruktur: Privatkunden, Gewerbe oder Industrie sind drei verschiedene Berufe. Und lassen Sie sich sagen, wer die Weiterbildungsstunden bezahlt und ob sie in der Arbeitszeit liegen.
Nennen Sie Sparten, Bestandsgrößen und die Verwaltungssoftware, mit der Sie gearbeitet haben. Für die Frage nach der Vergütung, die hier früh kommt, hilft Gehalt verhandeln; für die Unterlagen Das Anschreiben.
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